Herzensangelegenheiten

Seit Erscheinen des Albums „Nerissimo“ von Teho Teardo & Blixa Bargeld hat es mir ein Lied besonders angetan. „Ich bin dabei“- ein Song der mir für den Moment aus der Seele spricht. In den letzten Monaten habe ich mich wieder zunehmend in der Dunkelheit verloren und ich bin verzweifelt auf der Suche nach mir selbst. Dieser Zustand hat dazu geführt dass ich am Jahresbeginn mit einer Therapie begonnen habe um diesem inneren Nichts etwas Handfestes entgegenzusetzen und mich nicht vollends zu verlieren. Daher hat dieses Lied eine ganz, ganz besondere Bedeutung für mich.

Um nicht komplett verrückt zu werden bei dem ganzen „Kopfchaos“, tobe ich mich „kreativ“ aus. Diverse Zettelhalter, der frischgestrichene Flur, ein Türvorhang und ein ganz besonderes Bild sowie viel Kleinkram sind so entstanden.

 

Hier in diesem Beitrag geht es primär um das Bild, meine eigene Interpretation, angelehnt an den Song.

Ich bin ja jetzt nicht die Überkünstlerin und der ein oder andere wird sich sicherlich ob meiner „Technikfehler“ schieflachen, aber mir gefällts. Weil es eben ganz eigen ist und (m)eine Geschichte erzählt.

Ich habe aus Modelliermasse ein menschliches Herz geformt, aus Draht und Modelliermasse eine Hand die (hilfesuchend) aus eben diesem Herz ragt. Der „Frühlingswagen“ der zu dem dunklen Herz gezogen wird, ist bewusst „bunter und kitschiger“ gehalten, wobei es mir wichtig war, dass es nicht zu bunt ist. Also habe ich mit Heisskleber Stoffrosen und Metallkugeln draufgeklebt.Die Farben sind schnöde Acrylfarben…

 

Endstation

Immer wenn ich etwas plane, schaffe ich es innerhalb kürzester Zeit genau diesen Plan umzuschmeißen und stehe dann völlig planlos auf dem Abstellgleis. Das trifft den Nagel, bezogen auf das, was ich neulich wieder angestellt habe, auf den Kopf.

Geplant war: Ich fahre Samstags zu einer Freundin und wir machen nen schicken Mädelsabend. Also rein in den Bus, Musik an. Rechtzeitig aussteigen nicht vergessen. An der richtigen Haltestelle wieder raus und rein in die Strassenbahn. Sitzplatz ist erobert, also Handy raus, Musik lauter und kurz whatsappen dass ich bald da bin.

Eine Haltestelle später ruckelt es gewaltig in der Bahn, ich schaue auf und hoppla: Die komplette Bahn ist leer und ich stehe irgendwo im Nichts auf dem Abstellgleis. DAS ist mir auch noch nicht passiert. Leichte Panik macht sich breit. Und nu?

Also aufgestanden Richtung Tür, zum Glück kam grade ein Mitarbeiter vorbei und begrüßte mich grinsend mit den Worten: Na, Haltestelle verschlafen? Jap, so ungefähr.

Auf dem Weg an der Bahn vorbei Richtung Strasse hat der gute Mann natürlich jedem vorbeikommenden Mitarbeiter freudestrahlend erzählt, das „die junge Dame hier (Fingerzeig auf mich) die Haltestelle verpennt hat“. Ich habs charmant weggelächelt und das einzige was mir einfiel war: „Einmal Abstellgleis stand auf meiner To do Liste halt schon immer ganz oben“.

Also stiefelte ich bepackt mit meinen sieben Sachen durch Sonnenblumenfelder und über Schotterwege in der brütenden Hitze zurück zur letzten Haltestelle. Hat ja auch was, wer kann von sich schon behaupten, mal auf dem Abstellgleis gelandet zu sein… 😀

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Frühlingserwachen

Ich mag den Frühling ja. Solange es nicht zu warm ist oder diese kleinen Pollenbiester durch die Gegend fliegen, die sorgen nämlich leider regelmäßig für dicke Augen, miese Stimmung und feinste Niesanfälle.

Obwohl der Herbst und auch der Winter meine absoluten Favourites sind, finde ich es toll, der Natur beim Erwachen zuzuschauen. Daher hier einfach nur ein paar Fotos die ich auf dem Weg zur Arbeit zwischen Tür und Angel geschossen habe:

 

Tierisches

Da isses wieder, das Internet. Okay, wir sind schon etwas länger wieder www-fähig, aber wie das so ist: Gefühlt gibt es immer drölfzigtausend Dinge die „Hier“ schreien, wenn man sich grade gemütlich mit ner Tasse Kaffee vor den Schlepptop setzt.

Unsere tierischen Mitbewohner zum Beispiel, denn da wären:

Unsere Katzendamen Finja (sibirische Waldkatzenmix, schwarz, 8 Jahre) und ihre Mutter Abahachi (sibirische Waldkatze, getigert, ca. 15 Jahre alt). Abahachi gehörte ursprünglich einer Nachbarin, entschloss sich 2006 aber dort aus- und bei uns einzuziehen. Eines Abends stand sie vor unserer Balkontür und ging nicht mehr weg, wahrscheinlich war es ihr in ihrer Ursprungsfamilie mit 5 Kids und hyperaktivem Hund einfach zu trubelig. Also entschieden wir gemeinsam mit der Familie, das Tigertier bei uns wohnen zu lassen. Eine Entscheidung die ich nie bereut habe.

Nachdem sie uns im Dezember 2006 unkastriert entwischte, folgte im Februar 2007 eine pelzige, schwarze Überraschung im Flurschrank und damit auch Familienzuwachs.

Abahachi, auch genannt „Fressschnecke“ oder „Cevapcici“ (hier mal ein Dank an die Schwiegeromi, die uns minutenlang von Cevapcici erzählte die angeblich so laut miaut. Es dauerte bis wir darauf kamen, dass sie von „Abahachi“ spricht), ist mittlerweile, so vermute ich, leicht dement. Jeden Abend, wenn es dunkel ist und wir im Bett liegen geistert sie ein, zwei Minuten lang laut jaulend durch die Wohnung.

Nach einem (liebevoll) gebrüllten „Ruhe jetzt!“ herrscht dann aber meist wieder Ruhe. Sie steht total auf Schnürsenkel, Butter, Kartons, Laserpointer und am Ohrläppchen rumnuckeln (ich mag das nicht. Trotzdem schleicht sie sich häufig, natürlich ganz unauffällig, immer näher an das Ohr heran. Und sollte man auf der Couch eingeschlafen sein, dann viel Spaß beim Katzensabber entfernen… 😀 ).

Finja, auch ganz liebevoll „Fetti“ genannt, ist unsere Prinzessin auf der Erbse. Fremde Menschen sind grundsätzlich doof und werden ordentlich angefaucht, das Lieblingsspielzeug fliegt oft meterweit durch die Luft und vor dem Schlafen wird jede Decke in Reichweite fein säuberlich über den pelzigen Hintern gezogen.

Was beide gemeinsam haben ist die unbändige Leidenschaft, jede Art von Hausputz zu boykottieren.

Frisch geputzt? Egal, ich latsch zwanzig Mal über das feuchte Laminat und schleppe Katzenstreu einmal quer durch die komplette Bude.

Teppiche frischgewaschen? Kein Ding. Ich kotz da einfach mal drauf, hab es extra für den Moment zurückgehalten. Keine Teppiche da? Ich nehm auch gern den Sessel. Hauptsache schön warm unterm Hintern und du regst dich so lustig auf…

Du willst gleich kochen? Ich helf dir und fresse schonmal die fleischige Beilage. Guck mal, musste nicht mehr anbraten. Haste wieder Arbeit gespart. Ist doch toll!

Du suchst deine Haargummis? Ich weiß wo die sind. Aber ich sags dir nicht, damit du dich irgendwann mal richtig freust wenn du sie hinterm Klavier links findest. Ausserdem fliegen die so schön…

Du hast neue Pflanzen auf der Fensterbank? Nicht mehr lange. Ich puschel da einfach mal vorbei, reiße mit meinem pelzigen Hintern alles von der Fensterbank und gucke ganz erschrocken. Zimmerpflanzen werden eh überbewertet…

Wahrscheinlich weiß jeder Katzenbesitzer was ich sagen möchte. So lieb ich die beiden auch habe, manchmal könnte ich echt… 😉

 

Suboptimal

Neulich auf dem Nachhauseweg fuhr an mir ein Bus der Verkehrsbetriebe vorbei. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber:

Quer über die Längsseite stand in riesigen Buchstaben:

Erledigen Sie HIER ihr Geschäft! (Ebay)

Nein, dachte ich, DAS will doch nun wirklich keiner sehen.

Ich weiß nicht wer da gepennt hat, aber ich habe mich köstlich über die Vorstellung amüsiert, solche Werbung mal wirklich ernst zu nehmen.

Ist ähnlich wie bei Douglas: „Come in and find out“. Hö? Komm rein und finde wieder raus? Raus aus was? Dem Laden? Jeglicher Logik? Dem Geruch der Hölle?

Oder die Deutsche Bahn. „Die Bahn macht mobil“. Jahaaaa, WENN sie denn mal (pünktlich) kommt. Manchmal ist man per pedes doch bedeutend schneller und man erspart sich viel Frust.Die Jahreszeiten kommen ja auch immer so schrecklich überraschend.

Der Slogan unserer Verkehrsbetriebe ist auch ein Kreativjuwel: Menschen bewegen

Natürlich Menschen. Was denn sonst? Elefanten? Häuser? Parkuhren? Meist wird aber erstmal die innere Hasskappe bewegt bevor man überhaupt 100m weit mit dem Bus kommt. Zu kleine Busse in Stoßzeiten (Schulbeginn/Ende), ständige Unpünktlichkeit mit fadenscheinigen Ausreden (herrliches Winterwetter, 7 Grad plus. Meldung: Verspätung aufgrund der Witterungsverhältnisse. Ja ne, is klar. Wahrscheinlich hat die Eiskönigin grade in diesem Moment die Strasse in eine Eislaufbahn verwandelt und dreht bekifft lauter Kreise) oder Busfahrer die so langsam sind, dass selbst Oma Gerti von gegenüber den Bus mit ihrem Elektrorollstuhl überholt und fröhlich den gequetschten, roten Gesichtern im Bus zuwinkt.

Liebe Werbefuzzies, wie wäre es denn mal mit Kopf einschalten. Das ist das kleine Ding auf den Schultern auf dem (normalerweis) die Haare wachsen. Aber trotzdem Danke für die vielen geschmunzelten Kopfschüttler.

 

Eure Anna 🙂

SchwarzArbeit – Gothic Friday 2016

Auf Spontis geht es diesen Monat beim „Gothic Friday“ um Berufe und Berufung. Tage habe ich gebraucht, um die Mail mit meinem Beitrag abzuschicken – nicht weil ich mit meinem „Ein-Finger-Adlersuchsystem“ so langsam bin, sondern #tadaaa#: Ich hatte echte Selbstzweifel! Zweifel, ob mein Geschreibsel überhaupt interessant genug ist. Zum Schluß ging die Mail mit viel Herzbuppern doch raus. Und letzlich war der nette Mailkontakt auch die Initialzündung für diesen Blog… 😀

Hier gibt´s viele interessante Geschichten und alles weitere, was man so über den Gothic Friday wissen sollte:

Klick mich – Gothic Friday

 

Welchen Beruf übst du aus?

Ich arbeite in der (mobilen) Seniorenbetreuung. Anders als der klassische Altenpfleger/in übe ich keine pflegerische Tätigkeiten aus und besuche die Leute meist noch in ihrer eigenen Wohnung. Ich kümmere mich dort um alles, was es den Menschen ermöglicht, selbstständig in ihren eigenen vier Wänden zu leben – also eher um die „zwischenmenschlichen, häuslichen Dinge“, für die in der „Pflege“ nur selten Zeit bleibt.

Ich begleite sie zu Arztbesuchen und Spaziergängen, hole Rezepte/Medikamente ab, unterstütze im Haushalt bei der Wäsche/Fenster putzen/Einkäufen, kümmere mich aber auch um administrative Dinge wie Briefe der Krankenkasse/Ämter oder die klassische Demenzarbeit. Es kommt aber auch vor, dass ich einfach nur mal auf eine Tasse Kaffee rumkomme und mit einer schwerst depressiven Dame Zeit verbringe, ihr zuhöre und versuche, ihrem Lebensgefühl etwas „Sinnlosigkeit“ zu nehmen.

Da ich auch aus der klassischen Altenpflege komme und es mir immer! nahe ging, kaum Zeit für die Menschen zu haben, ist es für mich der absolute Traumberuf. Ich arbeite recht selbstständig, bekomme von der Chefin wöchentlich den Dienstplan mit der groben täglichen Planung und wenn Frau XY sich die Seele aus dem Leib weint, weil Pudel Achilles Leben tragisch endete, kann ich mir auch die halbe Stunde Zeit nehmen, um zu trösten.

Was mich so glücklich macht, ist, dass ich den Menschen das schenken kann, was für mich das Allerwichtigste ist:

Zeit, Respekt und Aufmerksamkeit

Denn gerade viele ältere Leute sind sozial wahnsinnig vereinsamt und so wird sogar ein Ausflug mit dem Rollstuhl zum Edeka um die Ecke zum absoluten Highlight.

 

(Wie) Lassen sich Gothic und Beruf verbinden und ist das überhaupt wichtig?

 

Mir ist es insofern wichtig beides zu verbinden, weil ich mich ja auch wohlfühlen muss. Müsste ich morgens mit Pünktchenrock und Blümchenbluse in pastellpink aus dem Haus, wäre der Tag für mich gelaufen und genau das würde ich dann wohl auch ausstrahlen.

Ich halte es meist mit schlichter schwarzer Klamotte und Chucks/Stiefeln, mal ne Kette, wenig geschminkt und gepflegt.

Meine Chefin ist zum Glück sehr tolerant. Sie hat schon diverse Haarfarben miterlebt und es wohlwollend mitgemacht. Schwarz, rot, neonpink, pastellrosa, lila und aktuell kupfer und es gab nie auch nur ein böses Wort. Auch meine Tättowierungen und mein Nasenring waren nie wirklich ein Thema. Obwohl, da gabs mal was:

 

Welche Abstriche nimmst du bei deinem Äußeren im Kauf oder würdest du in Kauf nehmen?

 

Dienstbesprechung mit der Chefin.

Chefin: Sagen Sie mal Frau XY, da gibt es etwas, darüber muss ich mit Ihnen reden. Das ist mir ja sooo unangenehm und eigentlich ist es mir auch völlig egal. Es soll sich ja jeder selbst verwirklichen…

Telefon klingelt, Chefin geht dran.

Ich sitze da und mein einziger Gedanke:

Neeeeeein…oh bitte nicht! die Haare. Bitte nicht…!

Noch nie verstrichen Minuten so langsam, gefühlt dauerte das Telefonat ewig und ich wußte ja, wenn Gespräche SO beginnen, naja…

Chefin kommt zurück:

Also, FrauXY hat gesagt, Sie haben sich tättowieren lassen. Am Unterarm. Also mir ist das ja völlig egal, aber Frau XY findet das wohl „fies“…

(*PUH* Nicht die Haare… 😀 )

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Ich: Ach sooo, und ich hatte schon Angst wegen meinen Haaren. Nein, das kann ich völlig verstehen. Wenn Frau XY damit nicht kann, trage ich bei ihr was langärmliges. Ist ja kein Problem…

Chefin: In Ordnung. Aber nicht im Sommer. Es kann keiner von ihnen verlangen, dass sie sich totschwitzen. Und jetzt zeigen Sie doch mal…

Danach gab es dann noch ein ausführliches Gespräch über Tattoos und allen möglichen SchnickSchnack.

 

Welche Vorurteile oder Probleme tauchen im Umgang mit Chefs, Kollegen oder Kunden auf?

 

Generell freuen sich alle meine Leute über meinen „Farbtupfer“ auf der Haut oder in den Haaren. Das Interesse ist immer riesig und es gibt immer ein Gesprächsthema.

Eine ältere Dame (86) begrüßte mich mal mit den Worten: „Anna, komm mal her und zeig mal dein Bein.“ Und zu ihrer Tochter sagte sie: „Anna hat Fledermäuse am Bein. Das musst du dir ansehen. Das ist wirklich toll!“

Eine andere Dame (84) nannte mich aufgrund meiner knatschpinken Haare immer „Mein Kamellchen“ (kölsches Wort für Bonbon) und sagte neulich zu mir: „Du bist ja auch ein Schwarzfahrer. Immer in Schwarz unterwegs…“ was für herrliches Gelächter bei dem alten Ehepaar sorgte.

Eine andere Dame verbrachte das Wochenende mal damit, mir aus sämtlichen Zeitungen Berichte über Tim Burton auszuschneiden, weil sie wusste das ich an dem Wochenende zur Autogrammstunde von ihm gehe und ein Riesenfan von ihm bin.

Und immer wieder bekomme ich aussortierte schwarze Oberteile geschenkt „damit ich da noch was draus machen kann“.

Vorurteile und Berührungsängste habe ich bisher in keinster Weise erlebt, eher im Gegenteil. Meine Chefin wird regelmäßig von Leuten angerufen (bei denen ich z.b das erste Mal war oder bei denen ich nur als Urlaubsvertretung eingeplant war) mit der Bitte ob „meine Anna“ nicht jedes Mal kommen könnte.

Ich denke, wenn man den Menschen respektvoll und offen gegenüber tritt, hat man die Sympathien schon von 80% der Leute in der Tasche. Und den restlichen 20% ist dann auch nicht mehr zu helfen… 🙂

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Wer bin ich und was will ich eigentlich…?

Diese Fragen hat sich wohl schon jeder von uns gestellt und die Antwort darauf, wer man eigentlich ist und was man eigentlich will, gleicht manchmal einer ewigen Suche. Ich für meinen Teil weiß wer ich bin und was ich will. Ich bin ein ewiges Kind, trotz meiner 32 Lebensjahre, ich bin manchmal verloren im Lebensstrudel aber dennoch die stetige Konstante im Leben meiner Familie und Freunde.

Ich bin glücklich verheiratet, Mama eines vorpubertären 11-jährigen, Ratgeber, Seelentröster und eine Träumerin. Tanzen ist meine Therapie, Musik meine große Leidenschaft. Ich bin Anna, eine stetig Suchende nach den Feinheiten und Wundern des Lebens.

Und was will ich? Ich will leben, mich selbst verwirklichen, mit mir im Reinen sein. Daran arbeite ich, täglich. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Mein Zuhause ist das „Grufti-Sein“, schwarz ist für mich nicht einfach nur eine Farbe, vielmehr ist es meine Lebensphilosophie, mein Lebensmittelpunkt. Man findet mich in dunklen Clubs aber auch zwischen Blümchenhemden und Caroröcken auf Kulturabenden der Schule. Natürlich in Schwarz.

Beruflich, man mag es kaum glauben, betreue ich Senioren in ihren eigenen vier Wänden und ermögliche ihnen so, ihren Lebensabend so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu verbringen. Ich liebe meinen Beruf, sowohl Freud als auch Leid welches dieser mit sich bringt. Ich tröste, lache, helfe, ermutige und lerne.

Und jetzt blogge ich auch noch. Sowas aber auch… 🙂

Cheers, Anna

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