Was uns ausmacht…

Neulich wurde im TV von einer Jugendstudie berichtet in der festgestellt wurde, dass die „Jugend von heute“ darauf bedacht ist, bloß nicht aufzufallen. Lieber Mainstream und unauffällig mit der Masse mitschwimmen als auffallen. Sehr schade, wie ich finde. Ist es nicht gerade unsere Individualität die uns ausmachen sollte?

Was bringt es, unbemerkt und angepasst durchs Leben zu schlurfen anstatt sich selbst zu verwirklichen? Gehört „optische“ Rebellion nicht zum „Großwerden“ dazu? Und ziehen wir so nicht die nächste Generation Unglücklicher heran die zwar gerne würden aber sich nicht trauen?

Ich erlebe hier momentan hautnah, was dieser Gruppenzwang bedeutet. Das Kind, 11 Jahre, Gymnasium, würde gerne Iro tragen. „Gut,“ sag ich „mach das Kind. Ich finds toll…!“. Aber nein. Die anderen würden ihn dann sicherlich auslachen. Trotz allem guten Zureden und dem Vorleben des „Andersseins“ ist die Angst, ins gesellschaftliche Abseits gedrängt zu werden, leider zu groß.

Noch ist die Kraft, diese „Ausgrenzungen“ gekonnt wegzulächeln, nicht groß genug. Aber wenn ich meinem Kind eins wünsche, dann ist es, zu lernen, seinen Wünschen und Träumen zu folgen.

Denn nichts macht uns authentischer als das auszuleben, was in uns vorgeht. Und wenn andere meinen das nicht akzeptieren und respektieren zu müssen, dann ist es deren Problem und nicht unseres. Und die Probleme der anderen sollte man schließlich nicht zu seinen eigenen machen, oder? 😉

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